21.05.13

Lass deine Worte Brücken der Liebe sein

Unsere Fähigkeit, Worte auszusprechen und niederzuschreiben, ist etwas Wunderbares, ein großes Geschenk unserer kulturellen Entwicklung. Sie haben eine stärkere Schwingung als Gedanken, weil sie mit Laut, mit Klang verbunden sind. Worte erschaffen die Welt, die Nähe des englischen ‚word’ und ‚world’ erinnert daran. Jedes Wort hat einen Energie-Wert und große Schöpferkraft. Worte können verbinden oder trennen, sie erschaffen Gemeinschaft oder Feindschaft.

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ So beginnt das Johannes-Evangelium.

Viele Menschen reden sich täglich ‚um Kopf und Kragen’, weil sie dem verletzten Ego, dem kleinen Kind in sich, das Wort überlassen und völlig unbewusst Energien in die Welt schicken, die trennenden Gräben vertiefen und sich selbst und andere ausgrenzen. Höre auf den Klang deiner Worte. Lass sie Worte der Liebe, des Verstehens, der Annahme und der Vergebung sein. Dann heilst du dich und die Welt. Lass sie Brücken der Liebe sein, auf der sich dein Gegenüber in dir erkennt als Bruder, als Schwester einer gemeinsamen Mutter, die Liebe heißt.
    
20.05.13

Du kamst freiwillig auf die Erde, um die Liebe zu leben und das Leben zu lieben

Niemand wurde auf die Erde strafversetzt. Als Seele hast du dich freiwillig entschieden, um deinen Weg durch viele Leben in vielen Körpern und Rollen zu gehen. Das Motiv deiner Seele, die aus der Liebe, aus Gott/Göttin geboren wurde, war es, Erfahrungen zu machen, die sie als reiner Geist oder als Engel nicht machen konnte. Erfahrungen zu machen, heißt, sich auszudehnen. In jeder Erfahrung liegt ein Schatz, eine ‚Perle der Weisheit’ (P’taah), ganz gleich, ob wir sie als angenehm oder unangenehm empfinden. Unsere Seele will intensivste Gefühlserfahrungen machen, Erfahrungen von Macht und Ohnmacht, Stärke und Schwäche, des Führens und des Folgens usw..

In dieser Zeit erinnern wir uns jetzt wieder, dass wir inkarnierter, göttlicher Geist sind, der als Mensch lange Zeit vergessen hatte, woher er kam, wozu er hier ist und wohin er will. Der Weg ins Goldene Zeitalter, den wir jetzt durch krisenvolle Umbruchjahre gehen, bedeutet Erinnerung, Aufwachen, Herzöffnen, Wieder-Verbindung in der senkrechten Ebene (mit Vater-Mutter-Gott, unserem Ursprung und Mutter Erde), in der horizontalen Ebene (mit all unseren Mitmenschen und Mitgeschöpfen im Tier-, Pflanzen- und Mineralreich) und in den anderen Dimensionen des Seins mit Engeln und Erzengeln, Geistigen Begleitern, unseren Ahnen u.a.

Das alles musst du nicht glauben. Dein Herz kennt die ganze Wahrheit, frage es und lausche auf die Zeichen. Wenn du das hier nicht als deine innere Wahrheit erkennst, dann frage dich: Was glaubst du dann über dich? Und wozu bist du hier? Wozu stehst du am Morgen aus deinem Bett auf? Um das Leben zu ertragen, zu bewältigen, es auszuhalten oder um es zu feiern? Entscheide dich jetzt, wenn du magst, die Liebe zu leben zu dir, zu all deinen Mitmenschen (nicht nur zu den ‚Netten’), zu Mutter Erde und zum Leben selbst, d.h. zu Vater-Mutter-Gott. Es lebe die Liebe! Denn wir sind Liebe, haben es nur vergessen.
    
19.05.13

Bring deine Energien in den Fluss, dann wird dein Leben zum Genuss

Jedes „Problem“, sei es im Körper, in der Psyche, in Partnerschaft, Familie, Firma, seien es Konflikte, materieller oder anderer Mangel, Erschöpfung, Burnout oder Depression ist auf eine Energieblockade, auf ein Nicht-Fließen von Energie zurückzuführen. Alles will fließen, das Blut, die Lymphe, der Atem, die Gefühle (Freude wie Angst), das Geld, die Waren wie die Liebe. In der von Menschen unberührten Natur wie im Universum ist alles ständig im Fluss.

Nur der Mensch bringt durch sein unbewusstes Denken, sein Verurteilen, sein ‚Nein’ zu dem, was ist, durch sein Nicht-Annehmen und Nicht-Lieben die Energien zum Stocken und erzeugt Leiden. Schreib einmal auf, wozu du (noch) alles ‚NEIN!’ sagst, was du ablehnst und nicht willst, obwohl es doch da ist bzw. so geschehen ist. Jedes „Nein“, jede Ablehnung und jede Verurteilung erzeugt eine Baustelle in deinem Leben, in deinem Körper und in deinen Beziehungen und der Energiefluss stockt.

Die hohe energetische Schwingung dieser Transformationszeit schiebt uns an, uns zu bewegen, wie eine plötzliche Windböe in unserem Rücken. Wer sich jetzt nicht liebend und zulassend nach innen bewegt, der wird oft schmerzhaft angeschubst und spürt Erschöpfung, Müdigkeit, Schwere, Druck, Enge oder Schmerz und hat oft unruhige Nächte. 

Nimm dir Zeit für das Anhalten und Innehalten, für das annehmende Spüren und Fühlen aller Gefühle, für das liebende Mit-Dir-Sein. Entscheide dich für den Frieden mit allen Personen der Vergangenheit und Gegenwart und mit dir selbst. Bewege dich nach innen – dann kommt dein Leben in Fluss und wird wieder zum Genuss.

Genießt die Zeit dieses Pfingstfestes in der Liebe zu euch, zu euren Mitmenschen und zum Leben selbst.
    
18.05.13

Schenke dir selbst und dem Anderen das, was du von ihm wünschst

Wenn dein Partner, deine Freundin, dein Kollege, dein Chef dich ablehnt, zurückweist, kritisiert, dir nicht zuhört oder dir den Rücken zukehrt, dann kann er (im Moment oder noch) nicht anders. Wenn du denkst: „Er/sie sollte aber doch...“, kämpfst du gegen die momentane Wirklichkeit. Auch im Gegenüber steckt immer ein Kind, das oft verletzt, trotzig, bockig, beleidigt reagiert und sich selbst verurteilt und (noch) nicht lieben kann. Der Andere kann nicht anders, so wie du auch oft nicht anders konntest und kannst.

Nimm deine Erwartungen an Andere zurück und erkenne das bedürftige, sich nach Liebe und Annahme sehnende Kind in dir, das auf deine eigene Liebe wartet. Schenk dir selbst all das, was du dir von deinem Gegenüber wünschst: Verständnis, Zuhören, innere Nähe, Freundschaft, Toleranz, Annahme, Zärtlichkeit, Liebe, Treue u.a.. und öffne dein Herz für das annehmende Fühlen deiner Gefühle. Du hast sie erschaffen, sie sind deine ‚Babies’. Und wenn du das kannst, dann schenke dem Anderen das, was du dir von ihm wünschst.

Wer ständig ruft: „Ja, aber die Welt, die Menschen sind halt schlecht, böse, unreif, verletzend...“, der verschließt die Tür zum Verstehen und Lieben, der erzeugt Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit und macht sich zum Opfer einer scheinbar bösen Welt. Diese Welt ist voller verletzter Kinder, die sich alle nach der Liebe sehnen, aber meist am falschen Ort danach suchen. Du hast ein Herz, das lieben kann. Verschenke deine Liebe, aber erwarte keine Gegengeschenke. Das Lieben selbst nährt dich. Und die Liebe vermehrt sich, je mehr du sie verschenkst. Du bist von deiner Natur LIEBE.


P.S. Ich freue mich auf das heutige Live-Abend-Seminar zu Beziehung und Partnerschaft (einfach auf der Startseite www.robert-betz.de anklicken) und wünsche allen ein schönes Pfingstwochenende
    
17.05.13

Deine Verletzlichkeit ist die Tür zu wirklicher Nähe und Intimität

Seit wir auf der Welt sind, sehnen wir uns nach Zugehörigkeit und Nähe, nach Intimität und Berührung der Seelen und der Körper. Da wir in Kindheit und Jugend jedoch oft zurückgewiesen, kritisiert und verurteilt wurden und hörten „So, wie du bist, können wir dich nicht lieben – ändere dich! So bist du nicht in Ordnung für uns!“, empfanden wir Schmerz und verschlossen unser Herz, gingen innerlich auf Distanz zu Mutter, Vater, Geschwistern und anderen. Wir hörten auf, unsere wahren Gefühle und Gedanken zu zeigen und verstellten uns, um den Schmerz der Zurückweisung zu vermeiden.

Unser Herz und damit unsere Seele sehnen sich heute wieder nach Nähe, Liebe, Freundschaft und Intimität mit anderen. Wir suchen die Nähe zu anderen Menschen, vermeiden es aber aus Angst, uns zu öffnen und unsere wahren Gefühle zu zeigen, damit wir nicht wieder verletzt werden. Das macht unsere Partnerschaften und Freundschaften oft so oberflächlich und brüchig.

Öffne dich wieder für das Fühlen und für das Zeigen deiner wahren Gefühle. Riskiere Verletzlichkeit und zeige dich nackt, ohne Rüstung und sage: „So geht es mir gerade. Ich fühle mich einsam (ängstlich, verletzt, beschämt, ohnmächtig, schwach, klein, hilfsbedürftig, mutlos, verzweifelt, wütend, traurig usw.), aber erwarte nicht, dass der Andere dich so annimmt, liebt und versteht. Doch steh zu dir und deinen Gefühlen. Dein Mut zu Ehrlichkeit und Verletzlichkeit öffnet die Tür zu deinem eigenen Herzen und für die Nähe zum Herzen von Partner/in oder Freund/in. Einer von beiden muss als erster diese Tür wieder öffnen, damit wahre Herzensverbindung wieder zustande kommt.
    
16.05.13

Verliere deine Energie nicht beim ‚helfen und retten’

Herzlichen Dank an alle, die beruflich oder im Privaten ihre Kraft dafür einsetzen, andere Menschen zu unterstützen bei ihren körperlichen, psychischen oder anderen Nöten. 

Viele Menschen in Helferberufen wie Ärzte, Therapeuten, Krankenpfleger u.a. verlieren täglich jedoch täglich ihre Energie beim Helfen oder Retten des Anderen. Nach zwei, drei Jahrzehnten sind sie leer, erschöpft und oft krank. Dieses Helfen ist oft ein unbewusstes Aufopfern, aber kein wahres Lieben. 

Wir werden unbewusst zu einem Helfer oder einem Helferberuf geführt, weil etwas in uns selbst heilen will, weil in uns jemand ist, der nach Hilfe sucht und oft deshalb, weil wir jemanden in unserer Kindheit leidend wahrgenommen haben wie Mutter, Vater oder ein Geschwister.

Jedem dieser Helfer lege ich ans Herz, sein hintergründiges Motiv für sein Helfen aufzudecken und sich zu entscheiden, sich auch selbst alle Liebe und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und bestens für sich zu sorgen. Wenn wir unsere eigenen inneren Baustellen nicht klären und den Schmerz des Kindes in uns über das erfahrende Leid nicht heilen, geben wir unsere Kraft beim Helfen an andere ab und sind am Ende erschöpft und ausgebrannt.

Höre den Ruf nach deiner eigenen Liebe in dir, schenke sie dir und halte dein Energieniveau. Dann hilftst du nicht in erster Linie durch dein TUN, sondern durch dein In-der-Liebe-SEIN.
    
15.05.13

Lieben oder Leiden? Du hast die Wahl!

Wir entscheiden uns jeden Tag erneut für das Leben, das wir leben, für genau die Lebensqualität, die wir haben für Mangel oder Fülle, für Liebe oder für Leiden. Die meisten tun das völlig unbewusst, weil sie sich ihrer Entscheidungskraft, ihrer Wahlfreiheit und ihrer Liebesnatur nicht bewusst sind. 

Achte auf die Qualität und Richtung deiner Gedanken. Trennst du dich durch sie von dir selbst, von deinen Mitmenschen, vom Leben, weil du verur-teilst, oder verbindest du, verstehst du, vergibst du und heilst die alten Wunden in dir? Denkst du dich hoch, oder ziehst du dich mit deinen Gedanken hinunter? Denkst du dich anklagend zum „Opfer“ der Anderen, des Schicksals oder bist du bereit, in allem das Ergebnis deines eigenen, bisher unbewussten, Erschaffens zu sehen und hierfür liebevoll deine Verantwortung zu übernehmen? Sind deine Gedanken von der Liebe genährt oder von Groll, Neid, Wut und Verurteilung?

Jede Begegnung mit einem Menschen und jede Erfahrung am Tag ist eine Gelegenheit für dich, der zu sein, der du (bewusst) sein willst und der du von Natur aus bist: ein Mensch, der liebt. Mach dir diese vielen Gelegenheit bewusst und fang an zu lieben und die Liebe zu leben. Die Alternative heißt: Lieben oder Leiden? Du hast die Wahl!
    
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